Iosua Buchcover von Claudia Meinen

IOSUA 

Ein Leben im Schatten


 Joshua ist ein Krimineller mit Migrationshintergrund. Jedenfalls ist das der Stempel, der ihm aufgedrückt wird. Er selbst hat sich nichts davon ausgesucht. In Berlin geboren und aufgewachsen, versucht er seinen Namen Iosua ebenso wie seine rumänische Herkunft zu verdrängen. Aber sein Vater ist der brutale Kopf einer Diebesbande und Joshua steckt tief in einem Strudel von Unterdrückung und Gewalt. Als Taschendieb trifft er auf Isabelle. Wie ein Hoffnungsschein dringt sie in seine Welt voller Dunkelheit. Er kann ihrer Anziehung nicht widerstehen und erfährt zum ersten Mal Momente des Glücks. Doch sein Doppelleben ist gefährlich und ein erbitterter Kampf für seine Freiheit beginnt. 

#crime #drama #love #thief #housebreaking #domestic_violence #bondage #prejudice #corruption

#freedom #happiness

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Rezension  - ToGo Stadtmagazin Berlin

Mit „Iosua“ betritt sie gleich mit dem ersten Buch, ein gefährliches Pflaster und lässt Charaktere entstehen, die so sicher existent sind, deren Umfeld aber schwer zu ergründen ist. Doch da hat Annemarie Bruhns die Arbeit richtig gemacht, denn sie verzichtet auf Schuldzuweisungen und Erklärungen anhand von historischen Geschehnissen und aktenkundigen Behördenkommentaren. Annemarie will erzählen und sie will mit einem spannenden Roman zum Nachdenken anregen, ohne den Zeigefinger zu erheben. 

So leise kann Widerstand sein und so laut doch wieder der Abgang, denn leichte Kost ist dieses Debüt auf keinen Fall. Wer der Geschichte von Joshua und Isabelle folgt, der muss schon hart im Nehmen sein. 

Joshua ist ein Krimineller mit Migrationshintergrund. Jedenfalls ist das der Stempel, der ihm aufgedrückt wird. Er selbst hat sich nichts davon ausgesucht. In Berlin geboren und aufgewachsen, versucht er seinen Namen Iosua ebenso wie seine rumänische Herkunft zu verdrängen. Aber sein Vater ist der brutale Kopf einer Diebesbande und Joshua steckt tief in einem Strudel von Unterdrückung und Gewalt. Als Taschendieb trifft er auf Isabelle. Wie ein Hoffnungsschein dringt sie in seine Welt voller Dunkelheit. Dunkelheit aus der es kein Entrinnen gibt und so macht sich eine Atmosphäre breit, die einen bis in die Nacht verfolgt. 

So brutal Annemarie auch schreibt, so einzigartig ist ihre Art zu erzählen und aufzurütteln. Ein Debüt zu dem man nur gratulieren kann.

 

#SneakPeek

Die beiden waren in ihrer eigenen kleinen Welt unterwegs, als Joshua plötzlich von einer unerklärlichen Angst ergriffen wurde. Er spürte eine Präsenz, die hier nicht hergehörte. Die nur hier war, um zu zerstören, was er gerade hatte. Es war zu spät, die Flucht zu ergreifen, er würde es nicht schaffen, Isabelle in Sicherheit zu bringen. 

„Es tut mir leid“, wisperte er und zog Isabelle an sich, um sich einen letzten innigen Kuss zu stehlen. Nebenbei glitt seine freie Hand in die Jackentasche. Er wählte ohne viel Hoffnung den Notruf.

Einen Moment später wurde er weggerissen. Er spürte ihre Hände auf seinen Schultern und löste sich möglichst sanft von Isabelle. Für mehr als ein letztes entschuldigendes Lächeln war keine Zeit.

„Lauf!“, flüsterte er ihr zu. 

Leseprobe Kapitel 8 - copyright Marco Riedel

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